Lederpalast-Filmabend über jüdische Küche und das Überleben in dunkler Zeit

Das 20-jährige Bestehen der Max Dienemann/Salomon Formstecher Gesellschaft ist der Anlass für eine ungewöhnlichen Zusammenarbeit: Der Lederpalast und die Gesellschaft laden für Montag, 2. März, ab 20 Uhr gemeinsam mit „Oma & Bella“ zu einem faszinierenden Jubiläums-Kinoabend ein. Der Film von Alexa Karolinski berichtet von der jüdischen Küche und dem Überleben in dunkler Zeit. Serviert wird koscheres Essen und koscherer Wein. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Eintrittskarten kosten 10 Euro (ohne Speisen und Getränke) im Vorverkauf direkt im Ledermuseum (Frankfurter Straße 86). Sie lachen miteinander, sie streiten miteinander. Doch am Köstlichsten ist, was Oma & Bella gemeinsam kochen und backen: Hühnersuppe, roten Borschtsch und Rugelach, ein Keks, den man zum Kaffee genießt. Die Filmemacherin Alexa Karolinski hat in „Oma & Bella“ ihre Großmutter, Regina Karolinski, und deren Freundin, Bella Katz, portraitiert.

Die beiden Frauen, die die Schoa überlebt haben, wohnten mehr als fünf Jahre in Berlin-Charlottenburg zusammen. Entstanden ist ein intimer Film über Freundschaft, über zwei agile ältere Damen, die beim Kochen der traditionellen jüdischen Gerichte von sich erzählen, der Zeit im Ghetto und im Lager − und der Freude zu leben.

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Im Vorfeld des Films kann das Publikum im Foyer des Ledermuseums koschere Speisen und Weine genießen, bevor man gemeinsam über den einfühlsamen und sehr persönlichen Dokumentarfilm diese beiden beeindruckenden und warmherzigen Damen kennenlernen darf.  (hlwa)

Foto: Salzberger & Co Medien GmbH

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