Rumänische Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet und die Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde mit dem Integrationspreis der Stadt Offenbach ausgezeichnet

Stadtrat Stephan Färber hat die Rumänische Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet und die Rumänisch Orthodoxe Kirchengemeinde mit dem Integrationspreis der Stadt Offenbach ausgezeichnet. Zu der Feierstunde kamen etwa 150 Persönlichkeiten aus der Politik und aus dem Offenbacher Vereinsleben. Anwesend waren unter anderem der rumänische Generalkonsul für Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, Mihai Botorog, sowie des rumänisch-orthodoxen Metropolits Romul Joanta Serafin.

Die beiden Preisträger seien ausgewählt worden, weil sie die Integrationsarbeit für Zuwanderer an der Schnittstelle zu Behörden und Institutionen sowie dem Bildungs- und Gesundheitssystem als aktiv zu gestaltendes Handlungsfeld erkannt haben. Diese Arbeit setzten sie vorbildlich um und hätten sich so um die Integration der rumänischen Zuwanderer unterschiedlicher sozialer Schichten in Offenbach besonders verdient gemacht. Schwenke: „Die herausragende Arbeit der Gemeinden erfüllt zudem eine Vorbildfunktion für ähnliche Vorhaben und Projekte von Vereinen in Offenbach.“

Für die Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Offenbach (KdöR) nahmen vom Vorstand Ionut Plenz und Apostolos Koreas und für die Rumänische Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet (CROM) die Vorsitzende Dorothea Krampol den Preis entgegen. Stephan Färber betonte: Die Vereine hätten wesentlich mitgeholfen, die aktuelle Zuwanderungssituation in unserer Stadt zu bewältigen, Menschen aus Rumänien Hilfe und Orientierung gegeben sowie Krisenintervention betrieben. Alles sei ehrenamtlich mit hohem persönlichen Zeiteinsatz verbunden, wenn beispielsweise niederschwellige Deutschkurse angeboten würden, um die Eingliederung der Zugewanderten zu erleichtern und ihnen eine Teilhabe am Leben und Arbeiten in dieser Stadt zu ermöglichen.

Laut Färber erhalten die Preisträger einen Teil der Zusatzmittel, die die Bundesregierung für besonders von Zuwanderung betroffene Kommunen bereitstelle. Offenbach gehe neue Wege in der Integrationspolitik und sei Beispiel für andere Städte. Integration sei aber keine Einbahnstraße. Beide Seiten müssten sich einzubringen.

Dorothea Krampol ging auf die Arbeit Ihrer Initiative ein: Von Brauchtumspflege, über 300 Beratungsstunden und 240 Stunden Deutschkurse. Für Pfarrer Anghel ist die Bewahrung der rumänischen Kultur, Identität und Tradition. (hlwa)


Bildhinweis:
(v.l.n.r.) Stadtrat Stephan Färber, Pfarrer Stefan Anghel (Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde Offenbach), Dorothea Krampol (Verein CROM), Luigi Masala (Stadt Offenbach), Emanoela Kern (Verein CROM). Foto: Bernd Georg/Stadt Offenbach

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