Danke, liebe Wähler und Wählerinnen!

Ihr habt zwei PIRATEN in die Stadtverordnetenversammlung und 4 PIRATEN in den Ausländerbeirat geschickt. DANKE!

Wir haben viel vor und wir wollen das mit Euch zusammen rocken! Wir werden die Piraten wieder sichtbarer machen, wir wollen für mehr Transparenz sorgen und wir wollen miteinander und mit Euch Bürgern und Bürgerinnen zusammenzuarbeiten. Mehr dazu bald auf dieser Seite!

Hier die Wahlergebnisse:

2 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung für uns
4 Sitze im Ausländerbeirag OF Stadt für uns
Und auch in OF-Kreis haben wir Wähler gefunden, danke!

Teilnahme an der Ausländerbeiratwahl – Piraten klären auf!

Wir PIRATEN sind ja die einzige Partei in Offenbach, die an beiden Wahlen teilnimmt, zum Ausländerbeirat und zur Stadtverordnetenversammenlung. Unser Ziel ist ein gleiches kommunales Wahlrecht für uns alle!

Und natürlich ist uns sehr wichtig, dass die Beteiligung an der ALB-Wahl wächst. Bei den letzten Wahlen war sie ja erschreckend gering. Nun haben uns Wahlberechtigte angesprochen, weil es Irritationen über die Teilnahme und den Wahlmodus gab. Deshalb erklären wir jetzt noch mal, wie es funktioniert.

Wahlberechtigt sind alle Offenbacher und Offenbacherinnen, die KEINEN deutschen Pass haben. Diese sind im Wählerverzeichnis der Stadt Offenbach eingetragen. Alle bekommen bis zum 21. Februar eine Wahlbenachrichtigung. Damit weiß man, dass man wahlberechtigt ist und im Wählerverzeichnis steht. Wer bis dahin keine Wahlbenachrichtigung bekommen hat, sollte sich umgehend im Wahlamt melden, um zu klären, ob man im Wählerverzeichnis steht. Die Telefonnummer vom Wahlamt ist: +49 (0) 69 80 65 27 61. Dort bemüht man sich, zu helfen und das Wählerverzeichnis gegebenenfalls zu aktualisieren.

Etwas missverständlich ist eine Nachricht, die Wähler bekommen haben, dort steht

Aber: Auch wenn man keinen Wahlschein hat, aber im Wählerverzeichnis steht, ist man wahlberechtigt. Man bekommt dann von den Wahlhelfern einen Wahlschein ausgestellt. Allerdings erfordert es einige Mühe der Abklärung, daher bittet das Wahlamt darum, den Wahlschein möglichst mitzubringen.

In diesem Link erklärt die Stadt das Wahlverfahren: www.offenbach.de/rathaus/politik/wahlen-und-abstimmungen/auslaenderbeiratswahl-2021.php
Und hier ist eine Broschüre zum Wahlverfahren in leichter Sprache: www.offenbach.de/medien/bindata/of/presse/Kommunalwahl-Broschu-re-Leichte-Sprache_freigabe.pdf

Für die ALB-Wahl ist leider keine Briefwahl möglich, anders als bei der Kommunalwahl.

Also, liebe Wahlberechtigte: schaut, dass Ihr im Wählerverzeichnis eingetragen seid, und GEHT WÄHLEN! Es ist euer demokratisches Recht!

Integration: Aufeinander zugehen für ein gemeinsames Offenbach

Offenbach ist die Stadt in Deutschland mit dem höchsten Migrantenanteil, aber auch mit dem entspanntesten Umgang mit kultureller Vielfalt. 63 Prozent von uns Offenbachern haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Im Bund sind es dagegen 21 Prozent und in Hessen 28 Prozent. Die Leute kommen aus 159 verschiedenen Nationen. Die allermeisten Offenbacher sind sich einig, dass wir damit schon ganz gut umgehen können. Unsere kulturelle Vielfalt mit ihren Einwohnern und Einwohnerinnen aus so vielen Nationen, Kulturen und Religionen ist eine Herausforderung, der wir uns stellen.

Wir PIRATEN haben uns von Anfang an als internationale Partei gegründet, die Grenzen überwinden und die Gemeinsamkeit aller fördern will. Es gibt bei uns in Offenbach keine größeren Gewaltausbrüche, die überwältigende Mehrheit der Offenbacher fühlt sich zugehörig. Wir haben alle gleiche Rechte und Pflichten, unabhängig von Kultur, Religion und Herkunft! Wir sind für ein kommunales Wahlrecht für alle, und weil es das noch nicht gibt, nehmen wir wenigstens sowohl an der Kommunal- als auch an der Ausländerbeiratswahl teil. Wir wollen die Bedeutung des Ausländerbeirats stärken und werden unsere gewählten ALB-Vertreterinnen und -Vertreter unterstützen.

Integration ist daher für uns ein wichtiges Zukunftsthema für unsere Stadt, mit dem wir uns befassen wollen, wenn wir gewählt werden.

Gemeinsamkeit mit Respekt und Toleranz

Aber was ist Integration? Es ist schon mal der Respekt vor anderen Kulturen und ihre freundliche Toleranz, aber es ist noch viel mehr als das! Integration muss von allen gelebt werden, von Zuwanderern und von der Mehrheitsgesellschaft, egal wo die Leute ursprünglich herkommen. Wir wollen auch individuelle Freundschaften schließen. Wir leben und arbeiten zusammen, unsere Kinder gehen zusammen in die Schule und werden später auch miteinander zu tun haben. Integration heißt, sich anzufreunden, über kulturelle Grenzen hinweg. In Offenbach passiert das auch schon und das ist das Tolle an unserer Stadt. Wir sollten uns zuallererst als Offenbacher fühlen.

Integration ist jedoch noch mehr! Es ist eine gemeinsame Identität als Offenbacher, und es ist die gemeinsame Sprache und gemeinsame Werte, die wir zusammen leben. Einige dieser Werte sind nicht verhandelbar, dazu gehört auch die Gleichberechtigung aller Frauen und Männer. Es gibt patriarchalische Familien, in denen die Frauen ihre Rechte nicht kennen und nicht wahrnehmen können und in denen sie auch davon abgehalten werden. 

Schritte zum gemeinsamen Verständnis wagen

Als Beispiel möchte ich eine kleine Geschichte erzählen: Vor einigen Jahren gab es noch keine Vorschule für Kinder, die kein Deutsch konnten. Damals saßen in einer 1. Klasse einer Offenbacher Grundschule zwei kleine Jungs nebeneinander und konnten sich gut leiden, beide waren in Offenbach geboren. Der eine, Paul, sprach gut Deutsch, der andere, Ahmed, leider überhaupt nicht, denn er hatte keinen Kindergarten besucht.

Auch Ahmeds Mutter konnte kein Deutsch, obwohl sie schon 7 Jahre in Offenbach lebte. Pauls Mutter versuchte, mit Ahmeds Mutter zu telefonieren, aber leider funktionierte das nicht. Sie wurde immer auf den Abend vertröstet, wenn der Opa zu Hause war, der sehr gut Deutsch konnte und der schon vor Jahrzehnten nach Offenbach gekommen war. Nur dieser Opa telefonierte für die Schwiegertochter. Er hatte seinen Söhnen Bräute aus der Türkei ausgesucht und nach Offenbach geholt, und er hatte verhindert, dass sie Deutsch- und Integrationskurse besuchten oder dass die Enkel in den Kindergarten gingen. Paul wollte den Ahmed gerne zu seinem Geburtstag und zu anderen Kindertreffen einladen. Aber das hat nie geklappt. Immer rief vorher der Opa an und sagte ab, mit irgendwelchen Ausreden. Heute wäre Ahmed erst mal in die Vorschule gekommen. Noch besser wäre es besser gewesen, er wäre mit drei Jahren in den Kindergarten gekommen und seine Mutter hätte Deutsch gelernt.

Integration funktioniert nur, wenn alle aufeinander zugehen und sich um gemeinsame Werte bemühen. Dazu gehört es, Deutsch zu lernen, aber auch die Wertschätzung für gemeinsame Werte. Ein solcher Wert ist die Gleichberechtigung aller Menschen. Einwanderinnen haben Rechte, sie müssen z. B. Sprachkurse besuchen können, Angebote zu Aus- und Fortbildungen wahrnehmen und selbst über ihr Leben bestimmen können. Es kann nicht sein, dass sie von Kontakten zu Mitbürgern aus anderen Kulturen abgehalten werden. Für uns Offenbacher ist es nicht akzeptabel, dass für Kontakte die Erlaubnis eines Familienpatriarchen nötig ist. Auf der anderen Seite sollten die deutschsprachigen Mitbürger und Mitbürgerinnen neugierig sein und Freundschaften suchen, wo immer sie sich ergeben können. 

Integration ist Bestandteil der Kommunalpolitik

Für uns PIRATEN ist weitere Integration ein vorrangiges Ziel in der Offenbacher Kommunalpolitik. Eine der wichtigsten Aufgaben ist der Spracherwerb. Das fängt schon im Kindergarten an. Drei Kindergartenjahre reichen, um ein Kind auf ein gutes Sprachniveau zu bringen, auch wenn es in den ersten drei Lebensjahren nur seine Muttersprache gelernt hat. Der Schulerfolg hängt entscheidend von den Kenntnissen der deutschen Sprache ab. Hier sind alle gefragt: die Migranten, die ihre Kinder in den Kindergarten schicken sollen und alle Offenbacher, die gut Deutsch sprechen und sich um Freundschaft und Integration kümmern und ihre Mitbürger beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen.

Wir PIRATEN wollen deshalb das Interesse an Sprach- und Integrationskursen fördern und Bürger und Bürgerinnen über ihre Rechte aufklären. Angebote, die es schon gibt, werden wir bekannter machen und für ihre Teilnahme werben. Wir treten dafür ein, dass Hemmschwellen gesenkt werden und fordern die Wertschätzung für Bildung von Allen. 

Unsere Spitzenkandidatin für den Ausländerbeirat, Yakeline Cadena-Perez, engagiert sich ehrenamtlich für die Stärkung der Rechte von Migrantinnen und Migranten, insbesondere aus patriarchalischen Gesellschaften. Sie möchte alle inspirieren, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln  – und dies ohne kulturelle oder religiöse Barrieren. In diesem Video erläutert sie ihre Vorstellungen.

Auf dem zweiten Platz unserer Liste für den ALB kandidiert Magda Cichy, Sie unterrichtet seit 20 Jahren Deutsch als Fremdsprache in Offenbach und hält gute Sprachkenntnisse und Integrationskurse für unabdingbar für eine erfolgreiche Integration. Im ALB will sie sich für Bedingungen einsetzen, die allen Migranten und Migrantinnen Zugänge ermöglichen und zur Teilnahme motivieren. In diesem Beitrag beschreibt sie ihre Vorstellungen.

Das Verbundenheitsgefühl aller Offenbacher muss gestärkt werden. Aus diesem Grunde werben wir für Freundschaften über alle Kulturen hinweg. Wir wollen uns auch für eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadtverordnetenversammlung und dem Ausländerbeirat einsetzen, um die politische Teilhabe ausländischer Menschen zu stärken.

Wir sind alle Offenbacher! Unsere Liste für die Ausländerbeiratswahl ist aufgestellt!

Gestern, am 16. August 2020, haben wir unsere Liste für die Wahl des Ausländerbeirats aufgestellt. Hier ist sie:

Unser Garten“beamer“ im Freien, wenn man kein W-Lan hat.

Unsere Kandidaten sind alle Offenbacher und haben viele verschiedene Nationalitäten und Migrationshintergründe. Alle wollen sich für unsere Stadt engagieren. Sie ergänzen sich mit unterschiedlichen Stärken und Interessensschwerpunkten zu einem super Team!

Yakeline stellt sich vor.

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Spitzenkandidatin ist Yakeline Cadena-Perez . Sie stammt aus Kolumbien und ist Rechtsanwältin. Sie möchte Migrantinnen, die in Familien unterdrückt werden, beraten und stärken.






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Magda stellt sich vor.

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Auf dem zweiten Platz kandidiert Magda Cichy. Sie stammt aus Polen und ist Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache. Ihr Anliegen ist die Integration und die Verbesserung der prekären Situation von Arbeitsmigranten. Hier hat sie einen Beitrag über das Thema geschrieben.

Helena stellt sich vor.

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Auf dem dritten Platz kandidiert Helena da Silva. Sie ist Portugiesin und lebt seit ihrer Geburt in Offenbach. Von Beruf ist sie Architektin, und sie interessiert sich für Stadtentwicklung in Offenbach.








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Gregory stellt sich vor.

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Auf dem vierten Platz kandidiert Gregory Engels. Er stammt aus Russland und ist in Deutschland eingebürgert. Sein Beruf ist Unternehmer. Seit 2011 ist er Stadtverordneter in Offenbach, außerdem Bundesbeauftragter für internationale Koordination. Seine 10-jährige Erfahrung im Offenbacher Stadtparlament ist im Team sehr wichtig.





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Karlheinz stellt sich vor.

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Auf dem fünften Platz kandidiert Karlheinz Zoth. Er ist Österreicher und lebt schon seit vielen Jahren in Offenbach. Von Beruf ist er Geograph, und bei uns Offenbacher Piraten ist er das Organisationstalent. Sein Interesse an unserer Stadt und sein Organisationstalent möchte er in unserem Team einbringen.















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In dieser Pandemie-Zeit ist es nicht einfach, eine öffentliche Aufstellungsversammlung zu organisieren und gleichzeitig sich an alle Vorschriften zu halten und nicht das Infektionsrisiko zu erhöhen. Wir haben daher im Freien in einem großen Garten getagt und uns an das Hygienekonzept für Gaststätten in Offenbach gehalten: Unser Hygienekonzept. Vielen Dank an alle Gäste, die hervorragend kooperiert haben.

Alles ist aufgebaut.
Unsere Bratenmeister an der Pfanne.
Unser Publikum.

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Wir bedanken uns auch sehr herzlich beim Wahlleiter Volker Weidmann, Pirat aus Rosbach, der diese Versammlung sehr souväran und mit Humor geleitet hat. Auch bei den vielen weiteren Leuten, die Versammlungsämter übernommen haben, bedanken wir uns herzlich.

Einladung zur Aufstellungsversammlung der Piratenpartei Offenbach Stadt und Land zur Ausländerbeiratswahl 2021 am 16. August 2020 ab 18:00 Uhr in Offenbach – Bieber

Liebe Leute,

Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen zu unserer Aufstellungsversammlung mit Gartenfest! Wir haben ja angekündigt, dass wir mit einer international zusammengesetzten Liste an der Ausländerbeitratswahl teilnehmen wollen.

Hier findet Ihr die offizielle Einladung zum Herunterladen.

Die Veranstaltung wird im Garten der Hergets in Bieber stattfinden: Mit viel Platz und frischer Luft. Hier könnt Ihr eine Wegbeschreibung herunterladen.

Der erste Teil der Veranstaltung fängt viel früher an, um 15:30. Dann gibt es Kaffee und Kuchen, der zweite Teil ab 18:00 Uhr ist die offfizielle Wahlveranstaltung (siehe Einladung), und danach im dritten Teil steht Essen und Feiern auf dem Programm.

Gäste sind herzlich willkommen. Weil die Veranstaltung öffentlich ist, werden wir ein „Hygienekonzept“ aushängen und alle bitten, sich daran zu halten. Das werden die dann aktuell gültigen Vorgaben für öffentliche Veranstaltungen sein, also Abstand halten, Kontaktzettel ausfüllen usw.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

Eure Offenbacher Piraten

Ausländerbeiratswahl: Wir nehmen teil – zum dritten Mal!

In Offenbach wird nächstes Jahr, zusammen mit der Kommunalwahl, am 14. März 2021 wieder der Ausländerbeirat gewählt, und wir wollen wieder mitmachen.

Offenbach ist eine internationale Multikultistadt mit gutem Bürgerzusammenhalt. Wir Piraten sind eine internationale Partei und finden Integration und Kommunalpolitik wichtig. Deshalb gehören in den Offenbacher Ausländerbeirat auch Vertreter und Vertreterinnen von uns. Auch bei der letzten Ausländerbeiratswahl 2015 haben wir mitgemacht! Gewählt wurde unsere Olga Eisenkolb! Liebe Olga, noch mal herzlichen Dank für Deine super Arbeit in den letzten Jahren!

Der Ausländerbeirat: Was ist das? Ist der wichtig?

Hier findet Ihr Informationen zum ALB, die die Stadt Offenbach veröffentlicht hat.

Der ALB wird oft unterschätzt, aber er kann auf unsere Stadtpolitik Einfluss nehmen: Das betrifft nicht nur die Integration der Offenbacher Bürger, sondern auch die Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung, in die der ALB Vertreter schickt.

Getagt wird einmal im Monat an einem Mittwoch, 19:00 Uhr.

Hier findet Ihr Informationen zu den Aufgaben im Ausländerbeirat (zwar von 2015, aber das wird nächstes Jahr nicht anders sein)

Man kann sehen, dass man Einfluss auf die Politik der Stadt und auf die Lebenssituation aller Mitbürger gewinnen kann, wenn man mitmacht. Bisher hat der ALB seine Möglichkeiten noch gar nicht voll ausgeschöpft. In der nächsten Wahlperiode kann man noch mehr gestalten als bisher

Die Ausländerbeiratswahl 2021

Bisher war die Wahlbeteiligung immer nur sehr gering, beim letzten Mal lag sie gerade mal bei 2,1 % der Wahlberechtigten

Das wollen wir ändern, und deshalb wollen wir im Jahr 2021 einen richtigen Wahlkampf durchführen. Öffentliche Wahlkämpfe hat es nämlich bisher kaum gegeben. Wir werden vermutlich die einzige Partei sein, die einen Wahlkampf macht, und daher werden wir gute Chancen haben, dieses Mal nicht nur eine Vertreterin, sondern gleich mehrere in den ALB zu schicken.

Unsere Kandidaten, Wähler und Aufstellungsversammlungen

Gewählt werden dürfen alle volljährigen Offenbacher, die hier seit mindestens drei Monaten gemeldet sind, und die entweder keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder eingebürgert sind und/oder einen Doppelpass haben.

Wir wollen eine Liste mit mindestens 9 Kandidaten und Kandidatinnen aufstellen, besser sogar mit 12. Diese können, aber müssen nicht Mitglied der Piratenpartei sein, aber sie sollten Sympathien für unsere Politik und unsere Partei mitbringen. Hier kann man unsere Wahl- und Grundsatzprogramme nachlesen.

Unsere Kandidaten sollten auch Interesse an Offenbach und an Integration mitbringen.

Hier gibt es Informationen für Kandidaten und Kandidatinnen des Landesausländerbeirats, zwar von 2015, aber immer noch aktuell.

Wer kandidieren will, muss natürlich unterschreiben, dass er oder sie damit einverstanden ist. Eine weitere Unterschrift wird für die Wählbarkeitsbescheinigung gebraucht. Dafür gibt es Formulare und etwas Bürokratie. Wir Offenbacher Piraten kümmern uns darum und machen das mit Euch!

Wählen dürfen hingegen nur alle volljährigen Offenbacher, die hier seit mindestens drei Monaten gemeldet sind, und die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Wir werden im August 2020 eine Aufstellungsversammlung durchführen, also eine öffentliche Versammlung, auf der alle Parteimitglieder eingeladen sind, die Kandidatinnen für die Liste zu wählen und eine Reihenfolge festzulegen. Die auf den ersten Plätze werden mit großer Wahrscheinlichkeit gewählt, die auf den hinteren Plätzen eher nicht, aber sie helfen mit, für uns eine komplette Liste zu erstellen. Es ist aber möglich, dass jemand auf einem hinteren Platz von seinen Wählern vorkumuliert wird, denn die Wähler können statt einer Komplettliste auch verschiedene Einzelkandidaten ankreuzen. Auch in Corona-Zeiten wird eine Aufstellungsversammlung mit Abständen möglich sein, wahrscheinlich im Freien in Hergets Garten.

Da wir Piraten nicht nur beraten sondern auch braten, wird im Anschluss an die Aufstellungsversammlung eine Party stattfinden – lokal international!

Unser Wahlkampf 2021

Wir haben schon viele Ideen und würden uns über weitere Ideen freuen. Dazu gehören Plakate, Informationsflyer, die wir verteilen wollen und auch ein paar Videos. Wer Ideen hat, bitte melden.

Der Ausländerbeirat hat von der Schwarz-Grünen Landesregierung Gegenwind bekommen!

Fragen und Termine

Für Fragen sind alle Offenbacher Piraten zuständig. Gerne könnt Ihr immer bei Helge Herget und Annette Schaper-Herget anrufen: 069-873192, oder Euch per E-mail melden: helge.herget@piratenpartei-hessen.de

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Hier gibt es Formulare für alle, die kandidieren wollen

Geringe Beteiligung an der Ausländerbeiratswahl/ Türkische Union Offenbach (TUO) liegt vorne

Gerade mal 2,1 Prozent der wahlberechtigten Nicht-Deutschen in Offenbach haben am Sonntag, 29. November 2015, einen neuen Ausländerbeirat gewählt. Nur 852 von 40.146 Wählerinnen und Wähler gaben ihre Stimme ab. Wie Wahlleiter Stefan Färber mitteilte, schnitt bei den bisher ausgezählten Stimmzetteln OFFENBACH TÜRK BIRLIGI – TÜRKISCHE UNION OFFENBACH (TUO) mit 35,3 Prozent am stärksten ab. Die MULTIKULTURELLE LISTE erreichte 19,2 Prozent, NAVENDA CAND A KURD (NCK) 16,4 PROZENT. Die OST EUROPÄISCHE LISTE (OEL) kam auf 13,0 Prozent, die PROGRESSIVE AUSLÄNDER UNION (PAU) auf 7,5 PROZENT, die PIRATEN (Piraten) auf 5,1 Prozent und die SERBISCHE LISTE (SL) auf 3,4 Prozent. Bislang sind nur die Listen in der Auszählung erfasst, die unverändert abgegeben wurden.

Das sind etwa 300. Etwa 550 Wählerinnen und Wähler haben zusätzlich zur Liste einzelne Bewerberinnen und Bewerber angekreuzt. Diese Scheine werden in den kommenden beiden Tagen gezählt, sodass deutliche Verschiebungen zwischen den einzelnen Listen noch möglich sind. Das amtliche Endergebnis wird am kommenden Freitag bekanntgegeben. 2010 betrug die Wahlbeteiligung 5,0 Prozent. Der noch amtierende Vorsitzende des Ausländerbeirates, Abdelkader Rafoud, zeigte sich enttäuscht ob der geringen Wahlbeteiligung: „Es ist uns nicht gelungen, die Wählerinnen und Wähler zur Stimmabgabe zu bewegen“, sagte Rafoud am Montag. „Leider haben die viele Menschen in Offenbach, die nicht an den anderen Wahlen teilnehmen dürfen, noch nicht erkannt, dass der Beirat ihre Interessen vertritt und deshalb wichtig für sie ist.“

Als mögliche Gründe nennt Rafoud allgemeines Desinteresse an der Lokalpolitik und mangelnde Information. „Wir leisten in Offenbach sehr gute Integrationsarbeit. Aber der neu zusammengesetzte Beirat wird künftig noch mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um Migrantinnen und Migranten in Offenbach für eine Teilhabe am politischen Leben zu bewegen.“ (hlwa)