Fluglärmschutz: Kein Zwang zum Wachstum schaffen – Alternativen zum Bau von Terminal 3 am Frankfurter Flughafen nutzen!

Fluglärmschutz: Kein Zwang zum Wachstum schaffen – Alternativen zum Bau von Terminal 3 am Frankfurter Flughafen nutzen! 2011-16/DS-I(A)0688  

Dringlichkeitsantrag SPD, B´90/Die Grünen, FW, DIE LINKE. und Piraten vom 18.03.2015

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  • a) Der Magistrat wird beauftragt, sich bei FRAPORT, wie auch in allen geeigneten Gremien, dafür einzusetzen, dass der Bau eines dritten Terminals am Frankfurter Flughafen nicht, wie von FRAPORT vorgesehen, realisiert wird.
  • b) Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, ob sich eine lärmentlastende Wirkung für Offenbach ergibt, wenn die Centerbahn grundsätzlich nicht mehr für Landungen zu Verfügung stünde und ausschließlich zu Rangierzwecken genutzt würde.
  • c) Der Magistrat wird aufgefordert, weiterhin uneingeschränkt die Umsetzung der zehn Forderungen der Stadt Offenbach zu vertreten und einzufordern, wie sie mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung 2011-16/DS-I(A)0433 vom 12.09.2013 aufgestellt wurden:
  1. Deutliche Reduzierung der Fluglärmbelastung in Offenbach durch eine Lärmobergrenze und die Deckelung der Anzahl von Flugbewegungen
  1. Erstellung einer Luftverkehrsprognose unter Berücksichtigung der aktuellen nationalen, europäischen und internationalen Entwicklungen
  1. Rücknahme der großflächigen Siedlungsbeschränkung in Offenbach
  1. Nachtflugverbot in der gesetzlichen Nacht von 22 bis 6 Uhr
  1. Schrittweise Reduzierung der Rückenwindkomponente
  1. Dauerhafter finanzieller Ausgleich für alle lärmbelasteten Kommunen
  1. Erhöhung des Anflugwinkels auf 3,5 Grad
  1. Landeschwellen auf der Süd-Bahn um 1.500 m bahn-einwärts verseten
  1. Regelmäßige Nutzung des segmentierten Anflugverfahrens
  1. Vorgeschaltete, ergebnisoffene Bürgerbeteiligung

Begründung:

Erfolgt mündlich.