Verbesserung der RMV Anbindung

Verbesserung der RMV Anbindung

Antrag Piraten vom 05.06.2015

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, mit welchen konkreten Kosten und welchem Aufwand

1) Eine „RMV-Tarifeinheit“ von Offenbach mit Frankfurt umgesetzt werden könnte.

2) Eine S-Bahn-Linie fortan nicht mehr über die Station Marktplatz in Offenbach und durch den S-Bahn-Tunnel in Frankfurt, sondern über die Bahntrasse zum Offenbacher Hauptbahnhof und von dort über den Frankfurter Süden Richtung Flughafen geführt werden könnte.

Begründung:

Der Vorschlag für eine RMV Tarifeinheit zwischen Frankfurt und Offenbach findet sich im Piraten-Kommunalwahlprogram 2011. Umso erfreuter war die antragstellende Fraktion, als sie die Vorschläge der Experten des Urban Land Institute (ULI) [1,2] gelesen hat, die eben dieses in ihrem Advisory für Offenbach aufgegriffen haben. Der Vorschlag wurde laut Zeitung vom Oberbürgermeister Horst Schneider bereits mit Verweis auf die beim RMV entfallenden „einige Hundert Tausend Euro Einnahmen“ zurückgewiesen. Das erscheint der antragstellenen Fraktion zu einfach – es sollen konkrete Berechnung vorgelegt werden – die auch das dann gesteigerte Fahrgastaufkommen zwischen Frankfurt und Offenbach einbeziehen.

Die Streckenführung einer S-Bahn über den Offenbacher Hauptbahnhof würde den Frankfurter S-Bahntunnel entlasten, und auch die Anbindung Offenbachs während der dortigen kommenden Sperrungen absichern. Auch hier hätten wir gerne eine Kostentransparenz, die alle Faktoren berücksichtigt.

[1] http://germany.uli.org/news/ein-stadtraum-ohne-grenzen-uli-advisory-services-panel-zeigt-zukunftsvision-fur-frankfurt-und-offenbach-auf/

[2] http://www.op-online.de/offenbach/ideen-stadtraum-ohne-grenzen-offenbach-frankfurt-kooperieren-4986052.html

Hessenbus zum aBPT nach Halle am 28.06.2014 ab Frankfurt

Hallo liebe Piraten,

am 28.06.2014 und 29.06.2014 findet in Halle an der Saale der außerordentliche Bundesparteitag mit Vorstandsneuwahlen statt.

Um möglichst vielen Piraten aus Hessen die Teilnahme zu ermöglichen, bieten wir einen oder mehrere kostenlose Busse zur Hin- und Rückreise an.

Da sich im Doodle die meisten von Euch für eine Fahrt mit nur einer Übernachtung eingetragen haben, bieten wir diesen Bus jetzt an.

Geplante Abfahrtsorte und Zeiten zur Anreise:

Samstag, 28.06.2014

Darmstadt Hbf: 00:45 Uhr
Frankfurt Hbf: 01:30 Uhr
Gießen Hbf: 02:30 Uhr
Marburg Hbf: 03:00 Uhr
Kassel Hbf: 04:30 Uhr
Göttingen Hbf: 05:15 Uhr

Geplante Rückfahrt: Sonntag, 29.06.2014 um 18.00 Uhr ab Halle über o.g. Städte.

Diese Abfahrtzeiten sind noch nicht endgültig und können sich ändern.

Wenn Ihr mitfahren möchtet, schickt bitte eine Mail mit dem gewünschten Abfahrtsort und Eurem Namen anvorstand@piratenpartei-hessen.deVerbindliche Anmeldung bitte bis spätestens 09.05.2014 – Plätze werden nach Anmeldungsreihenfolge vergeben. Wer doch nicht mitfährt bitte rechtzeitig absagen, damit die Plätze wieder vergeben werden können.

Zusätzlich wird mit anderen Landesverbänden versucht, vor Ort einen Campingplatz zu buchen. Falls Ihr auch campen wollt, schreibt das bitte in der Email dazu.

Die Mitfahrt in den Bussen ist kostenlos. Aber wenn Ihr die Idee gut findet, würden wir uns freuen, wenn Ihr den Bus mit einer zweckbezogenen Spende unterstützt.

Piratenpartei Deutschland
Landesverband Hessen
GLS Gemeinschaftsbank eG
Konto Nr.: 6004 334 400
BLZ: 430 609 67
BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE42 4306 0967 6004 3344 00
Verwendungszweck: Spende an den LV HE für PIRATEN Bus aBPT

Wichtig:
========
Die Mitfahrt in den Bussen ist von einer Spende unabhängig. Wenn die Spenden die Kosten der Busse überschreiten, verbleibt der Rest beim Landesverband.

Wir freuen uns auf zahlreiche Mitreisende!

Viele Grüße
Euer Lieblings-Lavo 😉

Für Natur auf der Maininsel! Kein Wohnturm an der Alten Brücke!

Pressemitteilung der Piratenpartei Frankfurt zur sofortigen
Veröffentlichung

Für Natur auf der Maininsel! Kein Wohnturm an der Alten Brücke!

Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Maininsel ohne Wohnturm“
positioniert sich die Piratenpartei gegen die geplante Bebauung der
Maininsel an der Alten Brücke mit einem 30 m hohen privaten Wohnturm.
Wir wenden uns gegen diese weitere Zerstörung von naturbelassener
Grünfläche in der Stadt und fordern deshalb den Magistrat, das
Stadtparlament sowie die Verwaltung auf, das Projekt sofort zu stoppen!

Seit den ersten Planungen vor rund einem Jahrzehnt wird die Bebauung der
Maininsel mit einer Aura der Gemeinnützigkeit umgeben. Die Verfechter um
den Architekten Christoph Mäckler argumentieren mit dem Beispiel des
Portikus auf der Westseite der Maininsel. Die dortige Kunsthalle ist
kostenlos zugänglich und das unterste Geschoss wird vom Frankfurter
Ruderverein genutzt. Ähnlich sollte der geplante Neubau schmackhaft
gemacht werden: Getragen von einer Stiftung, biete er öffentlichen
Nutzen mit Aussichtsplattform, „neuen Räumen“ für den Ruderverein,
Brückenmuseum und „bodenständigem“ Restaurant.

In den aktuellen Plänen ist von dieser Gemeinnützigkeit wenig geblieben.
Die ursprünglich eingeschaltete Stiftung und der Museumssponsor haben
sich aus dem Projekt verabschiedet. Die öffentliche Aussichtsplattform
wurde dem privaten Wohnraum zugeschlagen, aus 2 wurden 3 geplante
Wohnungen mit je 120 qm plus einer 200-qm-Maisonette mit Dachterrasse.

Der Ruderverein wird in der zweijährigen Bauzeit massiv behindert und
für immer von seinem angestammten Platz verdrängt. Das Brückenmuseum ist
nur noch im Miniformat geplant. Und das Restaurant, jetzt ohne den
versprochenen „Skyline-Blick“, wird angesichts der Investitionskosten
wohl kaum preiswerte Angebote machen können. Schon die erste Kalkulation
veranschlagte 4 Millionen Euro. Auch die Wohnungen werden somit kaum
günstig vermietet oder verkauft werden. Von fehlenden Stellplätzen mal
ganz abgesehen. Somit ist klar: Das Projektziel hat sich von der
angeblichen Gemeinnützigkeit klar zu einem privaten
Investorenwunschtraum verschoben.

Die Alte Brücke zählt zu den wichtigsten historischen Bauwerken der
Stadt. Sie verbindet nicht nur Frankfurt und Sachsenhausen, sondern war
Jahrhunderte lang zentraler Bestandteil der Handelswege zwischen Nord-
und Südeuropa. Eine bauliche Rekonstruktion von Brücke und Umfeld könnte
Bewusstsein für diese historische Bedeutung schaffen. Eine
historisierende Brückensanierung ist daher zu begrüßen. Der geplante
Wohnturm auf der Insel lässt sich dagegen nicht historisch begründen!
Der unregulierte Main veränderte Jahrhunderte lang die Lage der
Flussinseln. Daher standen sich nie Gebäude an der jetzt geplanten
Stelle gegenüber, wie alle historischen Bilddarstellungen belegen. An
der Brücke und auf den Inseln wurde immer gearbeitet und verwaltet
(Mühle, Zoll, Gericht, Pumpwerk) und höchstens nebenbei gewohnt. Die
Gebäude waren kaum höher als die Brücke, überragten sie jedenfalls nicht
wie der geplante Wohnturm um weit über 20 m. Luxuswohnungen in
Hochhaushöhe und verwendete Materialien (Betonkern, moderne Fenster,
Wärmedämmung und weitere Gestaltungselemente) würden zu einer völlig
ahistorischen Konstellation führen.

Die geplante Bebauung der Maininsel würde zudem zur weiteren
Naturzerstörung in der Stadt führen. Die Maininsel hat sich nach dem
Zweiten Weltkrieg zu einem naturbelassenen Gebiet entwickelt, das
menschlicher Nutzung weitestgehend entzogen war, während die umliegende
städtische Bebauung immer dichter wurde. Die Insel, auf der zahlreiche,
auch seltene und geschützte Tiere und Pflanzen siedeln, hat eine
wichtige Funktion als Biotop inmitten der Stadt. Jede weitere Bebauung
würde daher die Naturentwicklung auf der Insel stören. Eine beachtliche
Vogelpopulation hat sich dort angesiedelt: Schwäne, Enten, Gänse, Reiher
und Saatkrähen, die auf der Roten Liste stehen und daher besonders
schützenswert sind. Für den Wohnturm müssten mehrere Bäume gefällt
werden. Bei ungestörter Belassung dieses Biotops könnten sich dagegen
weitere geschützte Arten (wieder) ansiedeln. Der Wohnturm samt Steg und
Außenterrasse sowie die Aufschüttung des verschobenen Bootsplatzes für
den Ruderverein würden dagegen zwei Drittel des Biotops auf der Ostseite
der Insel zerstören.

„Mit diesem Bau wird ohne Not ein Stück Natur geopfert. In dem
geplanten Bauwerk wird es keine, für den Durchschnittsverdiener,
bezahlbare Wohnung geben. Was wir in Frankfurt brauchen ist bezahlbarer
Wohnraum, keine prestigeträchtigen Vorzeigewohnungen für einige wenige.
Die bestehende Nutzung ist für mich die einzig Akzeptable.“

so Herbert Förster, Stadtverordneter der ELF Piraten Fraktion im Römer.

Als Piratenpartei Offenbach Stadt unterstützen wir inhaltlich die hier wiedergegebenen
Positionen der Bürgerinitiative „Maininsel ohne Wohnturm“ und fordern:
Kein privater Wohnturm auf der Maininsel an der Alten Brücke! Für den
Erhalt dieses kleinen Natur-Paradieses in der Stadt!

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Diese Pressemitteilung wurde urspünglich veröffentlicht durch Thorsten Wirth,
Mitglied des Presseteams des Kreisverbandes Frankfurt am Main der
Piratenpartei Deutschland

Update: Eine ausführliche Schilderung der Hintergründe und des bisherigen Werdeganges findet sich als Piratengedanke bei den Frankfurtern Piraten.

Sommerfest der Piraten am 2.6.2013

Auch in der Region setzen die Piraten in der Kooperation mit anderen neue Maßstäbe! Die Piraten des Kreisverbandes Frankfurt und Offenbach feiern gemeinsam(!) ein Sommerfest am 2. Juni 2013. PiratInnen, Interessierte, FreibeuterInnen auch aus anderen Gegenden sind herzlich eingeladen. Kommt einfach vorbei. Du willst etwas zum Sommerfest beitragen, Salate etc.? Dann bitte hier lang. 

 

sommerfest_600

 

Du kannst selbstverständlich auch dann vorbeikommen, wenn Du Deinen Mitgliedsbeitrag noch nicht entrichtet hast, und Freunde/Partner/Familie etc. mitbringen, die keine Mitglieder sind.

Die Frankfurter kündigen das gemeinsame Sommerfest hier an. Die Grafiken stammen von Olaf Finkbeiner .

 

 

Grafik: Olaf Finkbeiner