OF-Räume

OF-Räume 2011-16/DS-I(A)0692 

Antrag Piraten vom 23.04.2015

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt in der Stadtverwaltung eine zentrale Anlaufstelle für die Koordination der kulturellen Zwischennutzung der „OF-Räume“ auszuweisen.

Diese Stelle soll die Vermittlung von Zwischennutzungen von vorübergehend leerstehenden Immobilen, nicht nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Besitz, im kulturell-künstlerischen Bereich koordinieren.

Begründung:

– Zwischennutzung kann die Stadt stimulieren.

– Sie fördert die Standortaufwertung.

– Zwischennutzungen sind Generatoren für Innovation.

– Sie ermöglichen einen neuen Umgang mit Unsicherheit.

– Sie bieten Raum für Experimente.

– Zwischennutzung ist ein Instrument der Qualitätssicherung.

– Sie ist eine finanzielle und qualitative Stütze für Eigentümer, Investoren und
Entwickler.

Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zeigen den insgesamt positiven Effekt der Zwischennutzungen von Räumen für künstlerisch-kulturelle Projekte, auch in Offenbach wird schon einiges in diesem Bereich gemacht. Es gibt jedoch keine klar ausgewiesene Stelle, an die sich die Kulturschaffenden und die geneigten Immobilienbesitzer wenden können.

Die antragsstellende Fraktion glaubt, dass die Ausweisung einer solchen Koordinierungsstelle im Rahmen der allgemeinen Verwaltung ohne zusätzlichen Kostenaufwand möglich ist.

ST. MARTIN, ZIGEUNERSCHNITZEL UND GRÜSS GOTT

Für Offenbach sind aufgrund der Bevölkerungsstruktur alle medialen und politischen Diskussionen über Einwanderung und Kultur von besonderer Bedeutung, wie schon die beiden bedeutenden Vorfälle diese Jahr zeigten.

Begründet von einer Zeitungsente und von daran politischen interessierten Kreisen  aufgeblasen wird ein angebliches Verbot des Laternenfestes St. Martin. Eine erste gründliche Analyse der Sachlage hat Jascha Huschauer in einem Blogbeitrag geliefert, den ich hier mit seiner freundlichen Genehmigung einstellen darf.  Übrigens ist Jascha kein Pirat, er steht uns nicht einmal nahe, er gehört einer anderen Partei an.

Neben dem „St- Martin Skandal“ Hintergrund, zeigt er die Mechanismen der Medienlandschaft auf, in der Stimmung und Ablenkung mehr zählen als solide Recherche.

——— Zitat des Orginalartikels ——-

Eine Zeitungsente und die Aussage eines unbedeutenden Politikers reichen um Stimmung gegen Muslime zu schüren. Die angeblich von Moslems gewollte Umbenennung von St. Martin sitzt nun für immer in den Hinterköpfen. Neben anderen Falschmeldungen. Weiterlesen