Das erste Wahlplakat für unseren OB-Kandidaten Helge Herget

Das erste Wahlplakat für unseren OB-Kandidaten Helge Herget ist fertig: Mit dem Slogan „Schneider geht – Helge kommt“. Es gibt auch T-Shirts mit diesem Slogan. Wer eins haben möchte, kann sich gern bei uns melden, er oder sie bekommt eins!

Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl und die Bundestagswahl 2017 und wiedergewählter Vorstand

Am 13. Januar haben wir wieder viel gewählt: unseren Vorstand und jeweils einen Kandidaten für die Oberbürgermeister- und Bundestagswahl im Sommer 2017.

Auf dem Foto sieht man unseren wiedergewählten Vorstand. Von links nach rechts:

Vlad Silea (Beisitzer), Petra Engels (stellvertretende Vorsitzende), Helmut Eisenkolb (Beisitzer), Helge Herget (Vorsitzender) und Jutta Dietrich (Schatzmeisterin).

Unser Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl ist Helge Herget, 58 Jahre, verheiratet, ein Sohn, leidenschaftlicher Offenbacher seit Geburt und von Beruf Gießereileiter bei Manroland Sheetfed. Er freut sich auf den Wahlkampf und sieht Bedarf für viele Veränderungen. Seine Vorstellungen veröffentlicht er hier auf der Webseite: http://www.stadtpiraten-offenbach.de/2017/01/14/ob-kandidat-helge-herget/

Und auch die Bundestagswahl braucht einen Kandidaten: Gewählt wurde Gregory Engels für Wahlkreis 185, zu dem nicht nur die Stadt Offenbach gehört, sondern auch Dietzenbach, Dreieich, Egelsbach, Heusenstamm, Langen, Mühlheim am Main, Neu-Isenburg und Obertshausen, alle Teil des Landkreises Offenbach.

OB-Kandidat Helge Herget

Helge Herget, der OB-Kandidat der Offenbacher Stadtpiraten, erklärt seine Vorstellungen für die Aufgaben des Oberbürgermeisters 2017:

Die Offenbacher Stadtpiraten übernehmen wieder viel von ihrem Wahlprogramm der Kommunalwahl (http://www.stadtpiraten-offenbach.de/programm-zur-kommunalwahl-2016/): Herzensangelegenheiten sind vor allem ein bedingungsloses Grundeinkommen, kostenloser öffentlicher Nahverkehr und Teilhabe aller sozialer Schichten am gesellschaftlich Leben.

Da Offenbach eine besondere Stadt ist und hier geprobt wird, wie die bundesrepublikanische Wirklichkeit in 20 bis 30 Jahren aussieht, ist es besonders wichtig, unser Leben heute gut zu gestalten.

Aber alle Ideen stehen grundsätzlich unter Finanzierungsvorbehalten. Geld, die undemokratischste aller Erfindungen, ist unabdingbar. Und eine Stadt unter dem „Rettungsschirm“ hat wenig Möglichkeiten und wenig zu entscheiden.

Immer mehr staatliches Eigentum, also das Eigentum von uns Bürgern, wird an Privatinvestoren verkauft. Was haben wir Bürger davon? Bei den Landesbanken und Sparkassen ist davon nichts zu spüren.

Deutschland hat zu viele Banken. Die klassische Bank ist ein Auslaufmodell, denn es gibt neue Technologien zur Abwicklung von Geschäften, die sie überflüssig machen, z.B. Blockchain und die Kryptowährung Bitcoin. Es ist zu erwarten, dass einige Banken verschwinden und abgewickelt werden. Daher wäre es vielleicht sinnvoll, diese zu verkaufen, solange man dafür noch Geld bekommt.

Mit dem Verkauf des Stadtkrankenhauses hatte die Offenbacher Stadtpolitik meiner Meinung nach wenig Probleme, obwohl es nur eine Euro gab, außerdem starken Widerstand in der Bevölkerung und Teilen des Stadtparlaments. Der Verkauf von Sparkassen und Landesbanken scheint dagegen ein Tabu zu sein, obwohl weniger Widerstand aus der Bevölkerung zu erwarten wäre. Und hier käme, zumindenst heute noch, Geld rein.

Es könnte für eine Vielzahl sozialer Projekte genutzt werden, die das gesellschaftliche Zusammenleben stärken würden. Offenbach als Modell.

Man sollte solche Verkäufe prüfen. Ich als Oberbürgermeister würde das angehen.