Antrag: Struktrurelle Verkehrskonzeptänderung zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs

Antrag Piraten
Datum:01.04.2012
Drucksache: (wird nachgereicht)

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschliessen:

Angesichts der immer erfolgreicheren Zurückdrängung des individuellen Personenautoverkehrs und der sich gerade bietenden historisch einmaligen Chance, die sich mit der Entwicklung der großen Infrastrukturprojekten in der Stadt Offenbach bietet, müssen wir nächste Schritte ergreifen um den Öffentlichen Nahverkehr noch weiter zu stärken.

 

Dafür wird in Offenbach ab dem 01.04.2013 spätestens aber mit der Fertigstellung des Umbaus des Kaiserlei-Kreisels in ein doppeltes Kreuzungssystem die Strassenverkehrsordnung für die Personenkraftwagen und den Lastenverkehr auf die gegenläufige Verkehrsführung umgestellt.

 

Die Busspuren sollen von dieser Maßnahme nicht betroffen sein, so wird auch keine Umrüstung an OVB’s Bussen notwendig werden, da die Türen weiterhin auf der rechten Fahrseite bleiben können.

 

Der Magistrat wird beauftragt, der Stadtverordnetenversammlung ein Detailkonzept vorzulegen, in dem die Zufahrten zur Carl-Ulrich Brücke gemäß der in der Anlage 1 angefügten Zeichnung ausgeführt werden.

 

Anlagen:

Vorschlag zur Umbau der Carl-Ulrich Brücke zufahrt:

http://maps.google.com/maps?q=Macau&ll=22.140159,113.546813&spn=0.006712,0.012842&t=h&hl=en

 

Carl-Ulrich Bruecke Auffahrt

 

Carl-Ulrich Bruecke Auffahrt

 

 

Neuer Verkehrszeichen, welches an der Kaiserlei-Doppel-Kreuzung angebracht werden soll:

Doppelkreuzungsschild
Doppelkreuzungsschild

 

Begründung:

Wir Piraten stehen für die Stärkung des ÖPNVs und daher sind wir uns mit der Fraktion der Grünen weitgehend einig, dass der Umstieg von den umweltschädlichen Individualverkehrsmitteln nur gelingen kann, wenn man den Leuten das Auto-Fahren möglichst unattraktiv gestaltet. Zudem sind wir die Piraten, wie auf dem IX Bundesparteitag in Offenbach beschlossen, für eine strickte Trennung von Religion und Staat. Die zur Zeit in Kontinentaleuropa von der Katholischen Kirche diktierte Verkehrsführung basiert auf einem päpstlichen Erlass aus dem Jahre 1711 welches den Pilgerstrom in Rom regulierte. (Vgl New Scientist ‪Dec 25, 1986 – Jan 1, 1987‬, No 1540/1541, p.16.) In Ländern wie England, wo der päpstliche Einfluss nicht vorhanden war ist man denn auch auf der dem Menschen natürlichen Linken Seite weiter gefahren. Um diese ungerechtfertigte Einmischung der Katholischen Kirche in unseren Alltag zu beenden, ist es nun nach hunderten von Jahren Rechtsverkehr endlich auch mal an der Zeit auf die progressive Linke Seite zu wechseln.