Lichterfest am Samstag, 2. August 2014 in Offenbach

Gute Wetteraussichten für das Lichterfest am

Samstag 2. August in Offenbach

Temperaturen um die 25 Grad am Abend und ein derzeit nur geringes Schauerrisiko versprechen am morgigen Samstag ideale Voraussetzungen für das Lichterfest, das ab 19 Uhr beginnt. Besucher, die mit eigener Muskelkraft das Fest ansteuern, werden gebeten, ihr Zweirad außerhalb des Festgeländes abzustellen. Eine Mitnahme von Fahrrädern in den Büsingpark ist aufgrund von Sicherheitsbestimmungen nicht möglich.

Wer sich die Teilnahme sichern möchte, sollte noch am Samstag ein Eintrittsbändchen für zwei Euro im Vorverkauf (Familien fünf Euro) erwerben. Das OF-Infocenter (Salzgässchen 1, Tel. 069 8065-2052) ist an diesem Tag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Spontanentschlossene sollten sich frühzeitig an den Abendkassen einfinden, die um 18 Uhr öffnen. Diese werden geschlossen, sobald sich die maximal zulässige Anzahl von 7000 Menschen auf dem Festgelände befindet.

Matthias Müller von der OSG Stadtinformationsgesellschaft mbH bittet Besucher am Abend um Geduld an den vier Eingängen. „Der Ablauf ist in diesem Jahr eine große Herausforderung für uns Veranstalter und Organisatoren, wenn etwas wider Erwarten nicht so reibungslos funktioniert wie geplant, bitte ich dafür im Voraus um Verständnis.“ Um den Einlass möglichst schnell abzuwickeln, werden Besucher an den Abendkassen gebeten, Kleingeld parat zu halten.

Aufgrund der intensiven Diskussionen im Vorfeld informiert die OSG auf dem Fest mittels Aushängen über die notwendig gewordene Erhebung eines Eintrittsgeldes.

 

Warum muss in diesem Jahr erstmals Eintritt gezahlt werden?

Das Erheben einer kleinen symbolischen Eintrittsgebühr ist zentraler Bestandteil des Sicherheitskonzeptes, das wir in diesem Jahr aufgrund gesetzlicher Vorgaben erstmals umsetzen müssen. Auf diese Weise garantieren wir, dass nur eine begrenzte Zahl von Besuchern die Festfläche betritt. Zugelassen sind im Büsingpark maximal 7000 Menschen. Darüber hinaus gewährleisten wir durch das Eintrittsgeld, dass nur Besucher kommen, die wirklich an dem Konzert und der tollen Stimmung im Park interessiert sind. Zu viele Menschen verstanden das Lichterfest zuletzt als Einladung für Privatpartys auf der Wiese – zahlreiche Konzertbesucher fühlten sich dadurch massiv gestört.

 

Warum muss der Zutritt aufs Festgelände begrenzt werden?

Der Gesetzgeber sieht strenge organisatorische Auflagen vor bei Veranstaltungen in einer Größe, wie sie das Offenbacher Lichterfest in den vergangenen Jahren erreicht hat. Diese sollen im Notfall eine Massenpanik verhindern und Rettungskräften schnellen Zugang sichern. Hierfür müssen Fluchtwege und Versorgungsflächen für Einsatzkräfte freigehalten werden. Ohne eine effektive Begrenzung der Besucherzahl müsste das Fest womöglich im Laufe des Abends wegen Überfüllung abgebrochen werden. Das will niemand.

 

 

Gab es in der Vergangenheit bereits gefährliche Situationen beim Lichterfest?

Vor zwei Jahren brannte ein Lichtermotiv, das mit Wasser kaum zu löschen gewesen war. Im vergangenen Jahr waren so viele Menschen im Büsingpark, das ein Durchkommen von Einsatzkräften im Notfall kaum noch gewährleistet war. Generell gilt, dass sich das Bewusstsein von Veranstaltern, die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, deutlich gesteigert hat – seit der Loveparade-Katastrophe vor vier Jahren in Duisburg.

Warum wird die Besucherzahl nicht durch vorab verteilte Freikarten begrenzt?

Freikarten bergen immer das Risiko, dass viele Menschen zugreifen, aber am Ende doch nicht kommen. Wirklich Interessierte wären dann leer ausgegangen, das Fest schlecht besucht und die Vereine hätten weniger Einnahmen als erwartet. Freikarten waren deshalb keine Option für uns.

 

Wofür werden die Eintrittsgelder verwendet?

Das erforderliche Sicherheitskonzept hat die Kosten für das Lichterfest deutlich erhöht. Ein Großteil der Einnahmen durch den Verkauf der Eintrittsbändchen fließt direkt in die Kassen der Vereine, die mit freiwilligen Helfern die Veranstaltung tatkräftig unterstützen.

/l

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